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Faschingszeit -
Fastenzeit
Zwei Seiten
hat die
abgebildete Plastik: Einerseits das Gesicht eines lachenden

Menschen in Lebensfreude und Lust, andrerseits
und Verzweiflung. Zwischen diesen Polen spielt sich das Leben ab.

das Gesicht des (selben?) Menschen in Elend

Am Szepter eines Faschingsprinzen steht wohl die eine Seite für den Übermut des Faschings,
die andere für die Trauer über das Ende am Aschermittwoch.

Beide Gesichter sind als Masken gearbeitet und wollen einladen,
andere Seite des Lebens nicht zu vergessen: In der Freude um deren Zerbrechlichkeit zu

in jedem Zustand die jeweils

wissen, aber auch im Leid die Erinnerung an vergangenes und die Hoffnung auf neues Glück
zu pflegen.

Friedrich Schiller beschreibt diesen Zusammenhang auf seine Weise im folgenden Vers:

„Zwei sind der Wege,
auf welchen der Mensch zur Tugend emporstrebt;

Schließt sich der eine dir zu, tut sich der andre dir auf.
Handelnd erringt der Glückliche sie, der Leidende duldend.

Wohl ihm, den sein Geschick liebend auf beiden geführt!“

Beide Wege zu gehen und anzunehmen, dazu wollen auch wir gerne ermutigen. Vielleicht
können auch die Veranstaltungen auf der nächsten Seite Anregung bieten.